2017 • 25. Februar - Lichtbildervortrag - Reise durch Namibia


Wieder war „volles Haus“ im Gemeindesaal der Ev. Kirche Wittenburg, als ein weiterer Benefizvortrag zur Finanzierung der Umbauten an und in unserer St. Bartholomäuskirche stattfand, diesmal der Bericht von Annegrete und Dr.Norbert Stieger über ihre Reise durch Namibia. Schon vor dem Vortrag machte eine mit Musik unterlegte Bildfolge neugierig, wobei der videotechnische Teil der Präsentation von Fotos, aber auch eindrucksvollen Filmsentenzen mit interessanten Auf- und Überblendungen in den erfahrenen Händen von Hans-Joachim Deja lag.
                                    Schnell zogen uns an diesem feuchtkühlen Februarnachmittag die Bilder und Berichte der beiden Vortragenden in ihren Bann:Landschaften, Tiere, Menschen – die bunte Folge einer solchen Reise, untermalt von Erläuterungen, die das Besondere der Naturgegebenheiten wie auch Historisches und Gesellschaftliches zusammenführten. Der Präsentation streifte auch die soziale Situation und war so mehr als eine von den Problemen des Landes losgelöste „ Touristenversion“, im Gegenteil: Es war wohltuend, gerade angesichts der dortigen Armut zu spüren, dass die beiden Reisenden sich immer der besonderen Situation bewußt waren, in der wir Europäer uns gegenüber jenen ärmeren Mitbürgern auf dieser Welt befinden.
         Bilder über Bilder: Ungeahnt die Färbungen der gewaltigen Wüsten, seltsam das Gefühl, sich plötzlich auf dem Touristenboot von Austernfischern zu befinden und dem Vortrag einer blonden Afrikanerin zu lauschen – immerhin sind in Orten wie Wundhoek auch noch zahlreiche bauliche Reminiszenzen an die ehemals deutsch-koloniale Vergangenheit sichtbar.
                     Ob Elefantenherden oder Giraffen, Nilpferde und Krokodile – die beeindruckendsten Filmaufnahmen waren die der gewaltigen Viktoriafälle, deren Urgewalt trotz damals großer Trockenheit uns ahnen lässt, mit welchen Kräften die Natur dem Menschen gegenübersteht.
Großer wiederholter Applaus am Ende des Vortrages, der über 500,00 Euro für die Renovierung unsere Bartholomäuskirche einbrachte.
Georg Meyer-Rienecker

2017 • 14. Januar - Lichtbildervortrag - Im Yellowstone-Nationalpark



Eule1Vor 130 Zuschauern sahen wir am Samstag, dem 14.01.2017, mit dem Lichtbildervortrag von Dr. Peter und Astrid Warncke beeindruckende Bilder ihrer Reise aus dem ältesten Nationalpark der Welt; Bilder von Wapitis, Bären, Streifenhörnchen, Gabelböcken und immer wieder von den einzeln oder in großen Herden auftretenden Bisons. Von überwältigender Schönheit waren die so präsentierten weiten Landschaften mit herbstlich gefärbten Sträuchern und Bäumen, mit Wäldern, die vielen farbigen Geysire, die geradezu außerirdisch wirkenden Felsen und farbigen Ablagerungen aus der Tiefe der Erde und vieles mehr.

Niemand wird wohl die wie aus dem Nichts im Baum auftauchende Eule vergessen, die ganz ihrer umgebung angepasst war.
Vielfältigste Informationen über Land, Leute und Touristen, Erlebtes, Beobachtetes und der oft humorvoll mit Episoden angereicherte Vortrag sorgten dafür, dass die fast 90 minutige spannende Präsentation wie im Fluge verging. Großen und herzlichen Applaus gab es und reichlich wurde für die weitere Renovierung der Bartholomäukirche gespendet.  Georg Meyer-Rienecker
                                                                                                                                     


2016 • Dezember-Rückblick und Vorschau zur Kirchensanierung

Kurze Absprache vor Beginn der Veranstaltung zwischen Sven Moß, Dr. Barbara Gubalke und Pastor Martin Waack (v.li. Stehend, bzw. sitzend).  
Rückblick und Vorschau zur Kirchensanierung
Wittenburg (urban). In einem Advents- und Weihnachtsgruß auf der Website der Kirchengemeinde St. Bartholomäus wendet sich die Vorsitzende des Fördervereins zur Erhaltung der Bartholomäuskirche zu Wittenburg, Dr. Barbara Gubalke, mit einem Dank an alle Unterstützer, Förderer und Spender: „Im Namen des Vorstandes danke ich allen Vereinsmitgliedern und Spendern sehr herzlich für ihre Unterstützung auch in diesem Jahr. Wir sind mit dem 2. Bauabschnitt „Sanierung Fassaden, Langhaus und Turm“ gut vorangekommen. Die Gerüste an Kirchenschiff und Turm werden noch im Dezember „fallen“. Der Wintereinbruch Anfang November führte allerdings dazu, dass wahrscheinlich einige der Arbeiten erst 2017 endgültig beendet werden können. Im Frühjahr 2017 werden wir mit der Renovierung unserer Kirche im Inneren beginnen. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung hätte der Förderverein seinen Beitrag (15.000 Euro auch für die Innenrenovierung) nicht zusammenbekommen. Das und die zahlreichen Aktivitäten wie Benefizveranstaltungen (Chorkonzerte, Benefizvorträge) und der „Musiksommer Mecklenburg-Vorpommern“ haben mit dazu beigetragen, dass Stiftungen weitere finanzielle Unterstützung für die kommende Innenrenovierung versprachen. Wir wünschen allen eine gesegnete Adventszeit, Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr!“.
Vor einigen Tag gab es deshalb auch im Gemeindehaus eine Zusammenkunft, auf der über die bisherigen Fortschritte, via Fotovortrag, berichtet, und auch ein Ausblick auf die kommenden Sanierungsarbeiten im nächsten Jahr gegeben wurde. Gemeinsam mit Pastor Martin Waack am Keyboard wurde zur Einstimmung wie auch zum Ausklang gemeinsam gesungen.
„Im vergangenem Jahr haben wir im Rahmen des 1. Bauabschnitts vom Ostchor und vom Hauptschiff das ganze Gewölbe sowie die Fenster renoviert. In diesem Jahr war der Turm dran sowie das Langschiff, das ganze Gemäuer“, berichtete Dr. Barbara Gubalke im DSB-Gespräch vor der Veranstaltung. Sie und Sven Moß hielten den Vortrag vor den Vereinsmitgliedern und Gästen.
„Es kommt immer mehr Arbeit zusammen als man anfangs noch gedacht hatte. Wind und Wetter haben jahrelang ihr Werk getan und unser Förderverein unternimmt alles, um die Schäden zu beseitigen, zum Schutze unserer Kirche“, ergänzte die Vereinsvorsitzende. Leider wurde der zweite Bauabschnitt wegen des Wintereinbruchs im November nicht mehr fertig, unangenehme Überraschungen gab es vor allem im Turm. Erst nach der Einrüstung des Turmes sah man, wie schlimm es um die Schalllucken und die Pfeiler stand. Auch die Kontaminierung durch Vogelkot war erheblich. Deshalb dürfen wegen der Arbeiten gegenwärtig die Glocken nicht läuten, sonst würde im Turm alles zusammenfallen.
Die Vereinsmitglieder sind guten Mutes, dass die beauftragten Baufirmen diesen Zeitverlust im kommenden Jahr wieder ausgleichen. Damit mit dem 3. Bauabschnitt begonnen werden kann. Dann beginnt die Innensanierung, wo auch das gesamte Gestühl herausgenommen und überholt wieder eingebaut wird. Dann mit einem Mittelgang, dem sogenannten und früher einmal vorhandenen Prozessionsgang. Im übernächsten Jahr wird mit dem 4. Bauabschnitt der Rest der Innensanierung abgeschlossen.
Im Internet konnte man die monatlichen Zwischenberichte zum Baugeschehen mitverfolgen. Zum Jahresende gibt es immer, so wie auch in diesem Jahr, einen Gesamtbericht, aber Live vor den Vereinsmitgliedern. Immerhin zählt der Förderverein zur Erhaltung der Bartholomäuskirche zu Wittenburg 210 Mitglieder.
Am 27. April 2013 wurde der Förderverein zur Erhaltung der St.Bartholomäuskirche zu Wittenburg von 24 Anwesenden gegründet und als eingetragener Verein ins Register unter der Nr. 424 im Amtsgericht Hagenow eingetragen. Verschiedene Stiftungen wurden angeschrieben und nach finanzieller Förderung angefragt. Über jedes neue Mitglied freut sich der Verein. Das Konto ist bei der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin eingerichtet und hat folgende IBAN: DE56 1405 2000 1713 8494 76.


2016 • 7. Oktober-Pilgern in Norwegen - Zu Fuss auf dem Olavsweg

Es war wieder eine gelungene Benefizveranstaltung für unsere
St.Bartholomäuskirche, die am Freitag, dem 07.10., mehr als 70 Besucher im
Gemeindehaus der Ev.-Luth.- Kirche zusammenkommen ließ. Fraglich, was bei
diesem Vortrag mehr ansprach, die großartigen Aufnahmen der sommerlichen
norwegischen Landschaft oder die mit Humor und Selbstironie vorgetragenen
Schilderungen der beiden Pilgerinnen Ingrid Hoyer und Maria Waack, zwei Frauen,
die die 500 km lange Strecke von Hamar nach Trondheim, den sogenannten „
Olavsweg“, in je eOlavsweginer Woche vierer aufeinanderfolgender Sommer zurückgelegt
haben. Schritt für Schritt, über Berg und Tal, über Wiesen (mit furchterregenden
Bullen), über steinharte oder von Regen aufgeweichte Pfade, dabei oft großer
Hitze oder triefender Nässe ausgesetzt und nicht selten dem Kampf mit den
eigenen Grenzen. Einen Pilgerweg zu gehen ist kein Spaziergang, er ist eine
Herausforderung, wird zur Erfahrung und wird mit allen Begegungen in der Natur,
mit Menschen und unerwarteten Situationen auch ein Weg zu sich selbst.
Das alles erfuhren, ja erlebten wir anhand der Photos und des Reise-, sprich
:“Wegeberichts“ sehr unmittelbar und authentisch. Der 4-Etappen-Pilgerweg als
Herausforderung und gleichzeitiger Gewinn an persönlichen Einsichten; die
Wiedergabe des selbsterfahrenen Wechsels von Anspannung und glücklicher Ruhe am
endlich erreichten Ziel wurde an diesem Abend auch uns zu einem eindrucksvollen
Erlebnis.

Für die weiteren Arbeiten an unserer Bartholomäuskirche erbrachten die
Einzelspenden der Besucher die stolze Summe von 530,00 €, für die wir allen sehr
herzlich danken.  
Georg Meyer-Rienecker

2016 • 30. Juni-Festspiele in der Bartholomäuskirche - Catering durch den Förderverein


Am 30.06.2016 fanden zum zweiten Mal die Mecklenburg/Vorpommern - Festspiele in der Bartholomäuskirche statt. Rechtzeitig konnten die Gerüste in der Kirche entfernt werden, die für den Ausbau und Wiedereinbau des letzten bisher noch nicht erneuerten Fensters und für die Reparatur der Gewölbe  und der Fensterbögen im linken hinteren Teil des Kirchenschiffes benötigt wurden. Die vielen Besucher lobten die wunderbare Athmosphäre sowohl vor dem Konzert bei der Vorstellung der jungen Musiker durch den Intendanten der Festspiele, Dr. Markus Fein, als auch während des Konzertes - die großartige Akustik - das virtuose Können der jungen Künstler - und in den Pausen beim Wandeln über den Marktplatz bei warmem Sommerwetter, beim Essen, Trinken und Erzählen.
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Ein großes Dankeschön möchte die ev. Kirchengemeinde und der Vorstand des Fördervereins den mehr als 25 aktiven Mitgliedern und den beiden Vorkonfirmandinnen, Sarah und Nelly, sowie den Mitarbeitern der Stadt sagen, die bei den Vorbereitungen an diesem Nachmittag und Abend geholfen haben.


2016 • 11. Juni Chorleiterin und Klavierlehrerin, Maria Waack, verabschiedet langjährige Schülerinnen


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Das Benefizkonzert am 11.06.2016, mit dem die 16 Mädchen des Jugendchores Stigma und die Band der Ev. Kirche in der Wittenburger Bartholomäuskirche vor die Öffentlichkeit traten, wurde zu einem überwältigen Erfolg sowohl für die Sängerinnen selbst wie auch für die langjährige Leiterin dieses Musikensembles, Maria Waack. Die nahezu 80 Zuhörer belohnten die in wunderbarer tonaler Abstimmung vorgetragenen Lieder immer wieder mit begeistertem Applaus. Fast wehmütig war dann auch die Verabschiedung von vier jungen Abiturientinnen nach so vielen Jahren aus diesem Chor. Für eine der Schülerinnen bedeutete es sogar die Verabschiedung nach 12 Jahren Klavier- und Chorunterricht. Diese Schülerin hatte im Namen aller ein Dankeslied für ihre Chorleiterin geschrieben und vertont, das von allen Vier vorgetragen wurde.
Die 80 Minuten Musik bewiesen erneut, was für eine großartige Musiklehrerin wir in Maria Waack haben. Liebe Maria, wir danken Dir!
B.G.

2016 • 27. Februar 16:00 Uhr Lichtbildervortrag - Zauberhafte Welten am Polarkreis


Am Sonnabend hatte der Förderverein der St. Bartholomäuskirche zu einer Benefizveranstaltung eingeladen. Viele Gäste kamen, kein Stuhl blieb leer. Pastor Martin Waack sagte in seiner  Begrüßung: „Wir können nicht überall hin reisen, aber wir können uns erzählen lassen.“  Schon zum 3.Mal nahmen Astrid und Dr.Peter Warncke die Besucher mit auf eine Reise. Diesmal erlebten wir mit ihnen und ihren Fotografien  „Zauberhafte Welten am Polarkreis“.  Die Bilderreise begann auf der größten Vulkaninsel der Welt, Island. Geysire, gefrorene Wasserfälle, Islandpferde oder die Hallgrimskirkja in Reykjavik, die mit ihren Betonpfeilern an die Basaltsäulen der isländischen Landschaft erinnert – Dr. Warncke und seine Frau hatten eine treffliche Bildauswahl zusammengestellt und wussten interessant zu berichten. Über die Lofoten und Nord Norge ging diese Reise weiter.  Ganz besonders faszinierten die Bilder der Landschaft – wie die Spiegelungen der schneebedeckten Berge im Wasser der Fjorde. In so manch einer Wolkenformation oder einem Stein am Weg fand Frau Warncke die menschengestaltigen Fabelwesen des Nordens - die Trolle. Zauberhafte Winterwelten in Finnland – und schließlich Spitzbergen. Immer wieder waren wir als Besucher verzaubert von den verschiedenen Lichtstimmungen, die mit der Kamera eingefangen wurden. Badende Eiderenten, hungrige Möwen und natürlich Eisbären – Astrid und Dr. Peter Warncke präsentierten großartige Tierfotografien und vermittelten so einen Einblick in die Fauna des Nordens, sie „garnierten“  ihre Aufnahmen unterhaltsam mit wissenswerten Informationen. 
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Höhepunkt jeder Winterreise in den hohen Norden sind ganz bestimmt die Polarlichter. Die wissenschaftliche Bezeichnung Aurora borealis trägt diesen Zauber schon im Namen. Astrid und Dr. Peter Warncke haben diese atemberaubende Lichtimpressionen in unzähligen Bildern festgehalten.  Am Ende gab es für diese virtuelle Reise zu den „Zauberhaften Welten am Polarkreis“  herzlichen Beifall. Auch Frau Dr.Gubalke bedankte sich abschließend bei Astrid und Dr.Peter Warncke für ihr Engagement. Es war eine gelungene Benefizveranstaltung und der individuelle Beitrag eines jeden Gastes wird unmittelbar  die anstehenden Renovierungsarbeiten an unserer Kirche mit unterstützen.
                                                                                                                                Karin Kasten

2015 • Es war ein aufregendes Jahr

auf das der Förderverein zurückblicken kann. Deshalb laden Sven Moß und Barbara Gubalke im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ zum 19.12.2015 um 18 Uhr alle Interessierten ins evangelische Gemeindehaus ein, wo in einer etwa 30 minütigen Präsentation in Bild, Film und Musik über die Arbeiten der Baufirmen von Beginn bis Ende des 1. Bauabschnittes, also im Zeitraum von März bis Oktober, berichtet wird. Neben den Bauarbeiten gab es das Jahr über viele Ereignisse in Form von Lichtbilder-Vorträgen, Konzerten, Festen, Theateraufführungen. Wir vom Vorstand des Förderverein bedanken uns auf diesem Wege bei allen Akteuren für Ihr Engagement .Über die Monate verteilt erlebten wir: im Januar “Brasilien von Amazonien bis Zuckerhut“, im Mai „Istanbul-Konstantinopel-Byzanz“, im Juni ein fantastisches Orgelkonzert, im Juli die „Gewölbe-Party“, im August erfolgte der Beitrag vieler Mitarbeiter der Stadt, des Fördervereins, des Gewerberings, der evangelischen Kirchengemeinde bei der Pausenversorgung der Besucher des Klavierkonzertes im Rahmen des MV-Musiksommers, im September musizierte Landesposaunenwart Martin Huss mit seinem Posaunenchor, im Oktober waren das großartige Benefizkonzert der Saxophonisten, Klavierspieler und Sängerinnen des Jugendchores „Stigma“ und das Puppentheater mit dem „Kleinen Ritter“...Schon heute dürfen wir uns auf das Chorkonzert der Chöre der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde am 3. Adventssonntag (13.12.2015) freuen, das immer zum Abschluss des Wittenburger Adventsmarktes in der Bartholomäuskirche stattfindet.

2015 • 18. Oktober 16:00 Uhr Tandera-Puppentheater von und mit Dörte Kiehn

Der Kleine Ritter - Zu den zahlreichen Konzerten und Lichtbildervorträgen, die als Benefizveranstaltungen für die Bartholomäuskirche vorwiegend ein großes, d.h. auch „erwachsenes“ Publikum erreichten, gesellte sich nun am 18.10. eine Veranstaltung für Groß und Klein. Das Tandera-Theater bot mit dem „Kleinen Ritter“, ein Theater und Puppenspiel, das die historische Welt der Ritter und die aktuelle Welt unserer modernen Busreise- und Handyzeit miteinander verband. Das doch so unproduktive Warten auf den Bus wurde zur höchst amüsanten Show eines Puppentheater, indem eine überaus tantenhafte, kinderlose und zudem mit Kapothütchen und Blumenstrümpfen eigenwillig ausstaffierte Dame (gespielt von Dörte Kien, Mitglied unseres Fördervereins), vor dem geschlossenem Eiskafee das koffergroße Geschenk für ihren Neffen auspackte.
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Aus dem Koffer wurde eine Bühne, aus seinem Inhalt wurden Burg und Berge – bald belebt von Vater und Mutter Ritter, von Katze, Ziege, Pferd und Schlossgespenst. Großartig, wie Dörte Kien die Spannung aufbaute, die Kinder mit einbezog und ihre eigene Spielfreude auf das gespannte Publikum übertrug, das bald mit der aufmerksamen Beobachtungsgabe kleiner Zuschauer durch Zurufe das Spiel begleitete. Ein kleiner Ritter, der Angst vor dem großen Pferd hat, aber als Rittersohn doch ein Reiter werden muss – die hier vorgetragene Geschichte zeigt, dass es sich auszahlt, anderen zu helfen. Denn weil der kleine Ritter der Ziege aufs Pferd half, als sie lahmte, wird sie für ihn zum Reitlehrer. Puppenspielerin, Erzählerin und komödiantische Schauspielerin: Dörte Kien hat in dieser Stunde durchweg alle begeistert, Alte und Junge . Ein herzlicher Dank für dieses amüsante Spiel, das die Welt der Kleinen in die Welt der Großen holte. Der Spendenbeitrag von 147,00 Euro, den diese Benefizveranstaltung einbrachte, wird unsere Baumaßnahmen wieder ein Stückchen weiterbringen. Georg Meyer-Rienecker

2015 • 04. Oktober 14:30 Uhr Jugendband/Jugendchor-Stigma, KlavierschülerInnen von Frau Maria Waack und SaxophonschülerInnen von Herrn Renè Kusserow

Das großartige Konzert in der zum Erntedankfest geschmückten Kirche. Wunderbar strahlt die Nachmittagssonne durch die renovierten Fenster des Ostchores. Es kamen um 120 Zuhörer, die alle begeistert applaudierten und um 550 Euro für unsere Kirche spendeten.
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2015 • 28. August ab 18:00 Uhr Festspiele MV mit dem Meisterpianisten Herrn Evgeni Koroliov


Meisterpianist Evgeni Koroliov spielt Johann Sebastian Bach in Wittenburg
Es passte am 28.08.2015 einfach alles zusammen, als erstmalig die Bartholomäuskirche zu Wittenburg Austragungsort der „Festspiele Mecklenburg Vorpommern“ wurde: die Sonne schien, die Temperaturen waren spätsommerlich angenehm, die Erwartungen groß.
Über 500 Musikfreunde waren gekommen, um in unserer Backsteinkirche mit ihrer hervorragenden Akustik dem virtuosen Klavierspiel eines großen Interpreten zu lauschen. Auf dem Programm standen u.a. Bachs „Italienisches Konzert“ und Vier Kontrapunkte aus der „Kunst  der Fuge“. Zu einem informativen Dialog gestaltete sich zu Beginn des Abends die Einführung in dieses Konzert auf dem Amtsberg, wo wir Interessantes sowohl über den Pianisten als auch über die angekündigten Musikstücke erfuhren. Die Umgebung vor und in dem einmaligen Mehlwelten- Museum, später der geschichtsträchtige Raum unserer Kirche, die festlich gestimmten Gäste, der Abendsonnenschein, die vielen freundlichen Mitarbeiter der Stadt, der ev. Gemeinde und des Fördervereins, die die Besucher am liebevoll und abwechslungsreich gestalteten köstlichen Buffet bedienten und dann in der Pause auch noch der wunderbare Vollmond über der Stadt, all das machte diesen Abend zu einem unvergesslichen schönen Erlebnis. Das Konzert aber, das im Mittelpunkt stand, weckte wohl bei allen eine Ahnung davon, was große Musik, was große Interpretation ist. Der anhaltende, enthusiastische Beifall sprach für sich... Das Konzert endete mit Zugaben von Stücken von Bach und Chopin.
Wir danken der STERNWYWIOL-Gruppe, ganz besonders Herrn Wywiol sen., der die Festsspiele Mecklenburg-Vorpommern erstmalig in unsere Stadt holte, und hoffen, dass nach diesem wunderbaren Auftakt unsere Kirche auch die kommenden Jahre Austragungsort der Festspielkonzerte sein wird. Pastor Martin Waack sprach bei der Begrüßung der Gäste die vor einem halben Jahr begonnenen Renovierungsarbeiten an und die große finanzielle Unterstützung, die wir von den verschiedensten Stiftungen und der Bundesregierung bisher erhalten haben. Bei den Spenden der Gäste kamen an diesem Abend für die Baukasse 1200,00 0€ zusammen. Dafür möchten die ev. Gemeinde und der Förderverein recht  herzlich danken.
Dr. Barbara Gubalke

2015 • 21. Juni Orgelkonzert mit Dr. Wieland Meinhold, Universitätsorganist Weimar

Eine Königin in Wittenburg Mehr als 60 Zuhörerinnen und Zuhörer fanden sich am Sonntag, dem 21. Juni, in der von Baugerüsten umstellten Bartholomäuskirche zu einem als Benefizveranstaltung organisierten Orgelkonzert ein, das den Weimarer Universitätsorganisten Dr. Wieland Meinhold nach Wittenburg führte. Die großen Erwartungen der Anwesenden wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil: Der anschauliche, leidenschaftliche, mit Tonbeispielen unterlegte Vortrag des Musikers gab Interessierten vor Konzertbeginn eine Dreiviertelstunde lang Einblicke in den Aufbau eines Orgelmechanismus. Wir erfuhren Grundsätzliches über die Wirkungsmechanismen der Orgelpfeifen, deren Anzahl (bei unserer Winzer-Orgel aus dem Jahr 1848 sind es 1.782) ebenso beeindruckte wie ihre Größe, die von Zentimetern bis zu mehreren Metern reicht. Die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten in Kraft, Tonfülle und Klangfarbe verlieh der Orgel einst den Ehrentitel „Königin der Musikinstrumente“. Der Zusammenklang wirkt durch Manuale und Pedale (Hand- und Fuß), hinzu kommen vielfältigste Registerzüge und die Ausführung der Pfeifen selbst, die als „Lippen-“ oder „Zungenpfeifen“ geformt sind. Die Kenntnis von dem, was unsere Vorfahren so beeindruckend über Generationen an Variationsreichtum und „Orgelwerk“ erfanden, bildete gleichsam die Grundierung für unser anschließendes Hörerlebnis. Als Begleitinstrument gibt die Orgel der singenden Gemeinde Stütze und Zusammenhalt. Als Soloinstrument erst vermag sie ihre Klanggröße, Klangtiefe und ihre einmalige Vieltonigkeit und Klangfarbe zu entfalten. Unter dem Konzerttitel „Barocke Orgelmusik“ waren Namen wie Vivaldi, Torelli, Gentili u. a. vereint. Sie stehen für eine Musik, deren umfassende tonale Fülle das Kircheninnere zu einem Tonraum machte, der von zarter Tonschwingung bis hin zum imposant mächtigen Zusammenklang aller Register ein Musikerlebnis schuf, wie es nun einmal nur in einem so großen Raum entstehen kann. Die Gewalt der an- und abschwellenden Töne, ihre Ansätze und Bögen lassen so die Musik zu einer Schwester der sichtbaren Architektur werden, beide in gleichsam transzendenter Wirkung vereinend. Nicht zufällig ist die Orgel zum Hauptinstrument kirchlicher Bauten geworden. Eine kurze Einführung in das Programm erlaubte es den Zuhörenden, sich ganz dem Klangerlebnis hinzugeben. Großer Schlussbeifall honorierte den Musiker; die Kirche und ihre Renovierung bedachten die Besucherinnen und Besucher mit einer dankbar angenommenen Spendensumme in Höhe von 500,07 Euro. Georg Meyer-Rienecker

2015 • 12. Mai Lichtbildervortrag von Herrn Rückheim im Gemeindesaal


Byzanz Kostantinopel Istanbul

2015 •„Brasilien - von Amazonien bis Zuckerhut“. am 10. Januar

Der Förderverein lud ein zu einer Benefizveranstaltung und gab den baldigen Beginn der Renovierungsarbeiten bekannt Wie bereits im letzten Jahr hatten sich die reiselustigen Wittenburger Astrid und Dr. Peter Warncke bereit erklärt, am 10.01.2015 diesmal über ihre Reise nach Brasilien zu berichten: „Brasilien - von Amazonien bis Zuckerhut“ . Und viele, viele kamen: Die 150 Sitzplätze im Gemeindesaal waren in kürzester Zeit lückenlos besetzt. Pastor Martin Waack musste improvisieren und zusätzliche Bänke aus der Kirche herüber schaffen. Und dann, nach der feierlichen Eröffnung durch den Posaunenchor, konnte die Fördervereinsvorsitzende Dr. Barbara Gubalke freudestrahlend verkünden, dass nunmehr der Renovierungsbeginn unserer Kirche unmittelbar bevorsteht. Sie bedankte sich bei allen Mitgliedern (z.Zt. 154), Stiftern und Spendern dafür, dass sie in nicht einmal zwei Jahren seit Vereinsgründung die Summe von 600 000 Euro für die Sanierung der Außenhülle von St. Bartholomäus zusammen getragen haben, so dass das Projekt zügig und in einem Bauabschnitt (Chor, Hauptschiff, Turm) vollzogen werden kann. Auch die Innenrenovierung sei jetzt keine ferne Vision mehr: Der Kirchenbesucher werde dann wie früher die Kirche durch den Haupteingang unter dem Turm geradeaus auf den Altar hin betreten; der Kirchenraum werde hell erstrahlen, neue Sanitäranlagen und eine Teeküche würden eingebaut.
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Es sei ihr ein Bedürfnis, alle Stifter mit Namen zu nennen, so Barbara Gubalke: die Rudolf- August-Oetker-Stiftung, die Hermann Reemtsma-Stiftung, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Rudolf-Dankwardt-Stiftung, die Berthold Leibinger-Stiftung, die Gerhard ten Doornkaat-Stiftung Friesland, die Stiftung Kirche mit Anderen, die Stiftung KiBa (Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland) und nicht zuletzt die Bundeskulturstiftung, zu deren 156 Begünstigten im Sonderprogramm V das Projekt Wittenburger St. Bartholomäuskirche dank der Verbindungen von H.J.Hacker , Fr. Dr. Seemann und Johannes Kahrs gehöre. Aber natürlich gelte der Dank auch den zahlreichen Spendern des Fördervereins, der Kirchengemeinde und Bürgern aus Wittenburg, denen die Renovierung ihrer Kirche sehr am Herzen liege. Damit werde nämlich potentiellen weiteren Stiftern und Spendern die Bereitschaft signalisiert, einen finanziellen Eigenanteil zu leisten. Unter dem begeisterten Beifall des Publikums dankte nun seinerseits Pastor Martin Waack der engagierten Fördervereinsvorsitzenden. Und dann zogen die Ausführungen und Fotos der Brasilien-Reisenden das Publikum in ihren Bann: Einzigartige Naturlandschaften, faszinierende Tierwelt und interessante Baudenkmäler vermittelten das Gefühl – als wäre man dabei gewesen! Im Anschluss wurden bei Schmalzbroten und Wein noch weitere Fragen beantwortet und die Eindrücke verarbeitet. Bleibt noch zu berichten, dass der Benefizerlös sich auch sehen lassen kann: Der Förderverein kann weitere 700 Euro auf das Vereinskonto einzahlen, das jetzt die stolze Summe von 18 100 Euro aufweist. Und die nächsten Benefizveranstaltungen folgen im Sommer! A.Korb-Lorenzen, Bobzin , Fördervereinsmitglied

2014 •Vortrag: "Vom Korn zum Brot". am 11. Oktober

Plakat- und Zeitungswerbung hatten nicht Zuviel versprochen: Es war ein Vortrag ganz besonderer Art, der Anfang Oktober etwa 60 interessierte Zuhörer im Gemeinderaum unserer Kirche zusammenführte. Wer den Weg „Vom Korn zum Brot“ verfolgen und seine vielfältigen Einzelschritte erklärt haben wollte, dem wurde durch die Ausführungen des Hagenower Museumsleiters Henry Gawlick die Entstehung des oft gedankenlos genossenen und alltäglichen Nahrungsmittels, wie es das Brot für uns ist, kenntnisreich und anschaulich vorgestellt. Der Lichtbildervortrag belegte mit Fotos, die bis ins 19.Jahrhundert zurückreichten, die Mühsal der Arbeit vom Säen bis zum Ernten, veranschaulichte aber auch, mit welchem Ernst und mit welcher Verantwortung unsere Vorfahren einst ihre Arbeit taten. Sie war schwer, dennoch nahmen die Bauern über Jahrhunderte hinweg sehr bewusst und dankbar die ihnen dienende Natur als Teil ihrer Existenz und Verantwortung wahr.
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Der überaus informative Vortrag war so aufgebaut, dass man die Einzelschritte vom Pflügen, Säen, Mähen, Hockenaufstellen, Einfahren der Ernte bis hin zum Dreschen und Mahlen reich bebildert nachvollziehen konnte. Einige der auf den Fotos abgebildeten Personen wurden sogar namentlich benannt, sodass manche Bildsituation eine authentisch-individuelle „Geschichte“ enthielt. Dass Mist und Kunstdung den Boden der Griesen Gegend verbessern mussten, dass aber auch Holz zum Anheizen der vielgestaltig errichteten Backöfen geschlagen und verkleinert werden musste , all das machte allen, aber besonders den jüngeren Zuhörern klar, welcher Aufwand bis zur Herstellung eines Brotes notwendig war. Viele der älteren Generation , die nach 1945 noch das „Stoppeln“ erlebt hatten, fühlten sich in ihre Jugend zurückversetzt. Die bisher eine nur maschinell geführte, ja geradezu „industrielle Landwirtschaft“ kannten, gewannen so einen Einblick in die Herstellung eines Nahrungsmittels, das heute kaum noch etwas vom Zauber und Wunder seiner Entstehung verrät. Diverse Brotproben, von zahlreichen fleißigen Händen zubereitet, bereicherten den Vortrag und wurden zwischendurch und im Anschluss mit Genuss verspeist. Begeisterter Beifall und ein frisch gebackenes Brot waren der Dank für diesen großartigen, erinnerungsträchtigen, doch auch ein wenig nachdenklich machenden Vortrag, dessen Benefiz-Ertrag von 260,00Euro bei der Renovierung unserer St. Bartholomäus Kirche Verwendung finden wird. Georg Meyer-Rienecker

2014 • Collegium Canticorum im Konzert am 5. Juli

„ Madrigale, Motetten und Tanzlieder - Berühmte Komponisten von Gottfried Homilius bis Francis Poulenc“ Wittenburg in der St. Bartholomäus-Kirche um 17 Uhr ein Benefiz-Konzert . Gesponsert von der Raiffeisenbank

2014 • MARIMBA-Konzert. am 29. Juni

Ein besonderer Höhepunkt des Treffens zur „Goldenen Konfirmation“, die am Sonntag, dem 29.06.2014, in der St.Bartholomäuskirche zu Wittenburg stattfand, war das Benefizkonzert. Dank großzügiger Spenden der Raiffeisenbank und der Sparkasse (Zweigstellen Wittenburg) konnten mit Andreas Schwarz und Matthias Krohn zwei Musiker verpflichtet werden, die als German Marimba Duo mit ihren zwei fünfoktavigen Marimbas und einem afrikanischen Instrument, bei dem Kalebassen die Klangkörper bilden, ein außergewöhnliches Konzert veranstalteten. Der Klang ihrer Instrumente bringt das Erlebnis von Ton und Tonfolgen in ganz besonderer , sehr typischer Weise zur Wirkung: Ein wenig an Harfen und Glocken erinnernd, durch das Stakkato der Anschläge jedoch sehr dynamisch wirkend, spürt man geradezu die Vibration metallumhüllter Tonsäulen, wobei das afrikanische Instrument Kalebassen als Resonanzkörper benutzt. Die Handfertigkeit in oft atemberaubend schnellem Umgang mit bisweilen mehreren Schlägeln war ebenso überzeugend wie die feingestimmte, zugleich stark emotionale, alle Nuancen des Laut und Leise, des Langsam und Schnell nutzende Spielweise. Auf- und abschwellende, geradezu sphärische Klänge füllten den Kirchenraum mit jenen für die Marimba so charakteristischen rhythmischen Kurzanschlägen. Das vielfältige Programm, bestehend aus Variationen, Kompositionen mit Elementen der Pop-Musik, aber auch vertrauten Klängen wie dem südamerikanischem Stück „Adamano“ oder musikalischen Reise-Impressionen aus Montana wurde dem Publikum durch einführende und erläuternde Kommentare erschlossen. Die große Spielfreude, mit der die Künstler dies Klangerlebnis ihrem Publikum schenkten, wurde durch immer wieder starken und lebhaften Applaus und am Schluß mit einer Gesamtspende in Höhe von etwas über 700,00 Euro honoriert, Geld, das für die Renovierung der St.Bartholomäuskirche gedacht ist. Georg Meyer-Rienecker

2014 • ...nicht nur Tierisches.. am 22. Juni

Das Benefizkonzert am 22.06.2014 für unsere Kirche wurde durch sehr junge Künstler veranstaltet: Die hellen Stimmen zweier Kinderchöre füllten den Kirchenraum; denn der Chor der Grundschule am Friedensring unter der Leitung ihrer Lehrerin, Frau Heidrich, und der Kinderchor der Ev. Kirche unter der Leitung von Frau Waack hatten zu einem Konzert geladen. Und sie waren alle gekommen: Eltern, Großeltern, Geschwister und viele interessierte Zuhörer, denen eine bunte Folge froh stimmender Lieder geboten wurde, ein Programm, das, mit kindlicher Sangesfreude frisch und fröhlich vorgetragen, das über 80 Personen zählende Publikum immer wieder prasselnden Beifall spenden ließ. Unter der Überschrift „ ...nicht nur Tierisches “ wurde von den Tieren des Urwaldes, von Fröschen, vom nackten Bären, der sein Fell suchte, vom verschwundenen Tiger und anderen, gesungen. Aber auch von ..“Kindern, die mit allen Wassern gewaschen sind“! Rezitationen als kleine Solonummern bereicherten die Liedfolgen. Die Summe von mehr als 300,00 Euro, die das Konzert einbrachte, mag den Kindern bestätigen, dass gemeinsames Tun ( und sei es auch nur gemeinsames Singen) zu großen Erfolgen führen kann. Eine unerwartete Belohnung war die anschließende Einladung aller Sangeskünstler zum Eis essen durch Pastor Martin Waack. Georg Meyer-Rienecker

2014 • Faszination Alaska am 22. März • Beitrag Meyer-Rienecker

Das Reisen zählt heute auch bei uns, 25 Jahre nach dem denkwürdigen Mauerfall, zu den schönen Selbstverständlichkeiten. Ob zum Sonnenbaden auf die bekannten Inseln in südlicheren Gefilden oder zum Angeln in kühleren Nordmeeren – wohl jeder kennt jemanden, der da oder dort schon einmal war. Aber sich auf die andere Seite des Erdballs zu begeben, auf den höchsten Nordpunkt des amerikanischen Kontinents, nach Alaska also, das ist schon ein selteneres Ereignis. Und so wurde der Bildbericht über eine Photoreise, die das Ehepaar Dr. Peter Warncke und Frau Astrid am 22.03.2014 im Gemeindesaal der Wittenburger evangelischen Kirche zeigten, zu einem Ereignis, das mit 125 Personen nicht nur überaus zahlreiche Gäste anzog, er wurde es auch, weil der Vortrag allen viel und auch Neues zu bieten vermochte. Fauna und Flora, die vielfältigen Formen der Landschaft und des Landes, die Besonderheiten des Zusammenlebens der Menschen inmitten der an Schönheiten so reichen, aber zugleich doch menschenleeren Natur, das wurde ebenso bildreich wie anschaulich den Zuhörern vermittelt. Außerordentlich gelungen war dabei das Wechselgespräch der beiden Vortragenden, die uns Zuhörer mal mit sachlicher Erläuterung und Information, mal mit launigen Berichten an die Hand nahmen und so durch das uns unbekannte Land führten. Wir lernten, dass, wo wir Autos oder Campingwagen nutzen, hier Boote und Kleinflugzeuge der Freizeit und Beweglichkeit dienen. Wir wurden Zeugen der akrobatischen Übungen verschworener Naturfotografen, die sich ihren bodennahen Objekten wie Blumen auch schon einmal aus einer selbstgegrabenen Grube „auf Augenhöhe“ begegnen. Und wir erfuhren vom harten Schicksal einer Köchin, der die Einöde immer wieder die Männer nimmt... Wie für die beiden Reisenden wurde auch für die Zuhörer die Begegnung mit den in freier Wildbahn lebenden Bären ein besonderes Erlebnis. Dank Teleobjektiv „herangeholt“ und dennoch aus beachtlicher Nähe fotografiert, machten die bis zu 3 Meter groß werdenden zwischen putzig und gefährlich wirkenden zotteligen Naturburschen einen Respekt heischenden Eindruck. Lachse zu fangen, spricht für ihre unberechenbare Schnelligkeit, die auch ihre Gefährlichkeit ausmacht. Ähnlich beeindruckend die Begegnung mit tonnenschweren Buckelwalen, die sich mit erstaunlicher Eleganz wie verspielt vor den Fotoobjektiven bewegten und trotz ihres bis zu 30 tonnenschwerem Gewicht meterhoch aus dem Wasser sprangen .
Faszination ALASKA (1)
Faszination ALASKA (10)
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Faszination ALASKA (9)
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Ein jeden Besucher bereichernder Vortrag, der zum Schluß mit großem Applaus bedacht wurde. Als Benefizveranstaltung für die Renovierung der St. Bartholomäuskirche gedacht, brachte diese Bilderreise eine Spendeneinnahme von fast 700,00 Euro ein, für die sich der Förderverein sehr herzlich bei den beiden Vortragenden bedankt. Georg Meyer-Rienecker

2014 • Faszination Alaska am 22. März • Beitrag Martin Waack

Das Ehepaar Warncke hatte im August des vergangenen Jahres Alaska bereist und ließ uns in einem spannenden Vortrag an den Reiseeindrücken teilhaben. Astrid und Peter Warncke waren nicht nur im zentralen Teil Alaskas sondern auch auf der Kodiak-Insel, wo die berühmten Kodiakbären zu Hause sind. Dass man diese riesigen Landraubtiere aus nächster Nähe beobachten kann (beim Fischen der Lachse z.B.), ohne dass sie sich von den interessiert zuschauenden Menschen irritieren lassen, beeindruckte die zahlreich erschienen Zuhörer (130 Besucher waren in den Gemeindesaal gekommen, so dass die Platze restlos gefüllt waren). Die Kodiakbären werden über 3,20 m groß und könnten einen Touristen ohne weiteres als Pausensnack ….. Aber das war Warnckes erspart geblieben – schließlich waren sie mit kundiger Begleitung zweier Ranger unterwegs. In wunderschönen Bildern ließen uns Warnckes eine Landschaft erleben, die gerade im Indiansummer (Frühherbst) mit Farbenpracht in rot und orange die Landschaft erstrahlen lässt. eine Reise zwischen Gletschern und springenden Walen – sie hat sich für die Zuhörer gelohnt … und für unsere Kirche: 692,23 € erbrachte die Sammlung im Anschluss an den Vortrag. vielen Dank an Warnckes und die Zuhörer!! MW.

2014 • Laica und Karpatenwilli

eine einfallsreiche und interessante Benefizveranstaltung für unsere Bartholomäuskirche erbrachte 319,00 Euro Mehr als 50 Zuhörer kamen am Samstagnachmittag, dem 18.01.2014, zu abwechslungsreichen Vorträgen mit eindrucksvollen Bildern von Karpatenwilli und anderen. Willi erzählte über das Banat und die die sog.Donauschwaben. Christian zeigte und erläuterte eindrucksvolle Bilder u.a. von den buntbemalten und als Weltkulturerbe anerkannten Moldauischen Kirchen und Klöstern. Stefan erzählte seine Reiseerlebnisse aus der Sicht seines Hundes Laica und führte so den interessiertenZuhörer durchgedie gebirgsreiche und wunderschöneNaturlandschaft Transsilvaniens.Unterbrochen wurden die Ausführungen durch für Rumänien typische dörfliche kulinarische Angebote wie frisches Brot mit geräuchertem Speck und roten Eßzwiebeln und einem Gläschen selbstgebranntem Ppflaumenschnaps. Die Begeisterung der „Gebirgswanderer“ und ihrer temperamentvoll vorgetragenen Beiträge übertrug sich auf das Publikum. Offenbar hätten die Erzähler noch für Stunden Reisestoff und beeindruckende Lanschaftsaufnahmen gehabt. Sie werden wiederkommen. Im Namen des Vorstandes des Förderveins danke ich „Laica und Karpatenwilli“ für ihre Bereitschaft, unser großes Bauvorhaben mit ihren reichen Wandererlebnissen in Form von Benefinzveranstaltungen zu unterstützen. Hinter dem ein wenig rätselhaften Titel der Veranstaltung verbergen sich: Willi (Wilhelm Scherz aus Thüringen), Christian (Herr Gleiniger) und Stefan Tumbrock mit seiner Familie aus Kuhstorf .

2013 • Theater am 1. Dezember

Der 1. Dezember war auch der Eröffnungstag des Lebendigen Adventskalenders in Wittenburg. Mit origineller Stern-Plakatierung hatten die 15 Mitglieder der Theatergruppe der Ev. Kirchengemeinde zu Wittenburg zum täglichen 18-Uhr-Läuten in den Gemeindesaal geladen, der an diesem Abend vollbesetzt war.Erstaunlich, wie das kleine Ensemble die alte Weihnachtsgeschichte von Maria, Josef und dem Neugeborenen interpretierte: Da kamen sehr heutige Probleme zur Sprache, wurde sogar die Wohnungssuche junger Paare zu DDR-Zeiten thematisiert, setzte man sich locker über anachronistische Bedenken hinweg, wenn etwa Maria mit einem Rollkoffer den Weg zur Volkszählung antrat... Ein überaus heiteres Spiel mit erheiternden Einfällen, zeitkritischen Spitzen und überraschenden Pointen. Der Text der Vorjahresaufführung war überarbeitet und ideenreich erweitert worden. Dazu kamen phantasievolle, von geschickter Lichtregie ( und Musik) unterstützte sparsame Bühnenbildlösungen, etwa wenn ein Lattenzaunfeld sehr überzeugend eine bäuerliche Hofszenerie assoziiert. Getragen jedoch wurde dies alles von dem Auftritt der Darsteller, die voll Spielfreude die kleinen , bisweilen nur aus einem Satz bestehenden Szenen einem begeisterten Publikum darboten. Dabei blieben die historischen oder gar engelsfernen Gestalten nah und glaubwürdig wie Nachbarn - so der fröhliche Verkündigungsengel, Melchior, dem eine unvorsichtige Frage ein blaues Auge eintrug, oder Josef und Maria die ihrem unerwarteten Elternglück entgegensahen... Ein in den Mittelpunkt gestelltes Rednerpult war Dreh- und Angelpunkt in der Geschichte der Geburt Christi. Wurde hier doch mit wechselnden Interpretationen angesichts der vom Kreuz überhöhten Erdkugel (die dem alten Herrschaftszeichen des Reichsapfels entspricht) die Frage nach der Aussage eines Symbols gestellt. Kluge Auslegungen von Wissenschaftlern verschiedener Denkrichtungen, am Ende aber stand die überaus bedenkenswerte, angesichts des irritierten Elternpaares zu mehr als nur zur Heiterkeit führenden Frage: Was wäre geworden, wenn die Geburt am Heiligen Abend nicht einem Knaben, sondern einem Mädchen das Leben geschenkt hätte – ein Spiel, ein Gedankenspiel, aber auch eine geradezu umwerfend revolutionäre, das Weltbild neu bestimmende Idee! Mit großem Applaus wurden alle bedacht, die zum Gelingen des Abends beitrugen. Die Spenden für die Renovierung der St. Bartholomäuskirche erbrachten eine erfreuliche Summe von 487,00Euro. Georg Meyer-Rienecker

2013 • Konzert am 29. September

Mit einem Konzert unter dem Motto „WIR KÖNNEN AUCH ANDERS“ boten am vergangenen Sonntagnachmittag in der Bartholomäuskirche über 50 Musizierende unter der Leitung von Maria und Martin Waack ein anspruchsvolles, begeisterndes Programm. „Bühnenreif“ war z. B. die Aufführung der bekannten „Singschule“ aus Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“durch den großen Kirchenchor, der vom Jugendchor unterstützt wurde. Pastor Martin Waack war in Mimik, Gestik und Gesang ein vortrefflicher, überzeugender, stimmlich prächtiger Bürgermeister. Einige Instrumental -Stücke wie „Die Morgenstimmung“ von Edvard Grieg , gespielt von 5 Saxophonisten, sowie „Celtic Air“, vorgetragen von Klavier, Cello, Gitarre, Blockflöte und Geige, oder auch Gabriellas Song aus „Wie im Himmel“ , gespielt vom Posaunenchor und Evening Rise (trad. indianisch ), gesungen vom großen Chor, berührten die aufmerksamen Zuhörer ganz besonders. Mit stehenden Ovationen applaudierten die über 130 Kirchenbesucher und dankten ganz besonders unserer Kantorin für ihre großartige Klavierbegleitung und die Leitung des gesamten Konzertes. Der Erfolg der Veranstaltung zeigte sich auch in einer Spendenhöhe von über 900,00 Euro. Der Förderverein möchte auf diesem Wege nochmal sehr herzlich allen 50 Mitwirkenden und den etwa 130 Besuchern und Spendern danken. Zugleich freuen wir uns auch über die vielen Spenden seit Gründung des Fördervereins, die sowohl von Mitgliedern als auch von Nichtmitgliedern bei uns eingingen. Der Förderverein ist in einem Zeitraum von nur 5 Monaten von 24 auf 85 Mitglieder gewachsen. Ein schöner Beweis dafür, wie engagiert die Bürger Wittenburgs und Umgebung sich für den Erhalt der St. Bartholomäuskirche einsetzen.

2013 • Konzert am 31. August

Es war ein großartiges Konzert in der St. Bartholomäuskirche zu Wittenburg, bei dem 23 Künstler (Klavier und Saxofon) mit ihrem Können vor mehr als 100 Zuhörern die große ehrwürdige Kirche zum „Erklingen“ brachten und das Publikum zu wiederholt anhaltendem Applaus begeisterten. Die Veranstaltung erbrachte einem Spendenrekord von 970,00 Euro.Viele Gemeindeglieder und Gäste folgten unserer Einladung zum anschließenden Gemeindefest: Kaffee und Kuchen, liebevoll zubereitete Salate, diverse Getränke und wohlschmeckendes zartes Wildschwein am Spieß wurden angeboten.Der immer mal wieder einsetzende Regen konnte der guten Stimmung nach diesem gelungenen Konzert keinen Abbruch tun. Man setzte sich eben unter die großen Linden oder wechselte in die Gemeinderäume und aß und erzählte mit seinen Nachbarn angeregt weiter. Hier sei sehr herzlich all denen gedankt, die so fleißig das Fest vor- und nachbereitet hatten. Link: Bilder